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Ziel Sarkophag Aufstellung im 20. Jh. Kolloquium/ Tagung/ Symposium IST-Zustand

Das Ziel

„Authentische Aufstellung und Präsentation
des Sarkophages von Heinrich Posthumus Reuß
mit dem Konvolut der Geraer Reußen-Sarkophage (AD SANCTOS)
in der Gruft und den Fundamenten der ältesten Geraer Stadtkirche
St.-Johannis auf dem heutigen Johannisplatz.“

 
Darin soll die wechselvolle Aufstellung der Geraer Reußen-Sarkophage
innerhalb der Geraer Stadt-Geschichte des 20. Jh. enden
und in der Authentizität von Sarkophag und Ereignis der Frühen Neuzeit
die seither weithin zerstörte historische Geraer Stadtschaft
(zwei große Stadtbrände 1686/ 1780 und schwerer Luftangriff 1945
sowie die Umbettung der Sarkophage nach St. Salvator von 1922)
im Originalzeugnis am ORIGINALEN ORT bewahrt werden und zugänglich sein.
Die Aufstellung soll eine Dokumentation zum Funus von Heinrich Posthumus Reuß begleiten.
 

Die Begründung

Die Sarkophage bilden als „Schlafkämmerlein“ in der Gruft das Grab
von Fürst und Familie.

Eine erneute Aufstellung des Konvoluts in der Geraer St.-Salvator-Kirche,
wo sie von 1922 bis 1995 umgebettet standen, ist nicht weiter möglich.

Eine Aufstellung innerhalb der Geraer St.-Johannis-Kirche wurde von der
Kirchengemeide abgelehnt. Die Erfindung einer neuen Gruft außerhalb dieses
Kirchenraumes wurde vom Geraer Kolloquium 2005 als historisch falsch und
der Kirche fern verworfen. 

Die Ausstellungsbeteiligungen zu „NEU ENTDECKT – Thüringen –
Land der Residenzen“, der Zweiten Thüringer Landesausstellung in Sondershausen,
sowie in der ständigen Ausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz und
bei der Ausstellung zur protestantischen Begräbniskultur der Frühen Neuzeit
„Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ in Kassel und Gera zeigten den Sarkophag
von Heinrich Posthumus Reuß als nationales Kulturdenkmal von europäischem Rang.

Die spirituelle Gesamtheit des Funus von Heinrich Posthumus Reuß
in Wort, Bild und Musik macht dieses Leichenbegängnis zu einem Höhepunkt
des protestantischen Funus. Das kann die noch ausstehende erneute Beisetzung
in die historische Gruft von Alt-St.-Johannis in Gera am besten würdigen.
Hier sollen Sarkophage und Gruft dauerhaft öffentlich zugänglich sein.

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